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Berufsorientierung der praktischen Art

„Erzähle es mir und ich vergesse, zeige es mir und ich erinnere, lass es mich tun und ich verstehe…“ (Konfuzius 554 v. Chr.)

Getreu diesem Motto durften 14 Schüler*innen der siebten Klasse der Mittelschule Altusried praktische Berufsorientierung erfahren: In einem zweiwöchigen Projekt erhielten die Kinder im „Kempodium“, einer Lehrwerkstätte für Jugendliche in Kempten, Einblicke in verschiedene Lehrberufe, die sie je nach Interesse und Begabung auswählen durften. Unter der Anleitung von Meistern und fachkundigen Ausbildern stellten die Schüler*innen in den jeweiligen Berufsfeldern ganz unterschiedliche Gewerke und Produkte her. Hier eine kleine Auswahl: Die „Schreiner“ bauten Tische mit Bänken aus Holz für die Aula, im Bereich Metall schweißten sie Teile für ein Rednerpult zusammen, was zusammen mit einer passenden Holzplatte und geschmiedeten Elementen in Klassenzimmer eingesetzt werden oder zimmerten ein Vogelhäuschen. Die „Techniker“ entwickelten zusammen ein beleuchtetes und mit Laser bearbeitetes Licht-Element, durften sich als Schmied versuchen und an Autos technische Probleme lösen.

Für das leibliche Wohl sorgten „Köche“, die jeden Tag leckere Drei-Gänge-Menüs zauberten, welche anschließend vom „Serviceteam“ serviert wurden und „Konditoren“  kreierten leckere Pralinen.
Auch im Bereich Kranken- und Kinderpflege lernten die Schüler nicht nur sich zu verbinden, sondern z.B. auch erlebnispädagogische Spiele umzusetzen. Im Berufsfeld „Kosmetik“ wurde nicht nur die Gesichtspflege intensiviert.

Ziel dieser Art von Berufsorientierung ist die frühzeitige Konfrontation der Schüler*innen mit den Anforderungen der Arbeitswelt. Das praktische Erfahren von Berufen ist erforderlich, da viele Kinder bereits nach der neunten Klasse, in einem noch recht jungen Alter, in den Arbeitsprozess eintreten. Im Projekt lernen die Schüler*innen ihre Interessen und Fähigkeiten mit den Anforderungen eines Berufes in Einklang zu bringen, um schließlich eine passende Ausbildung zu finden.

Die zwei praktischen Projektwochen sind eingebettet in eine insgesamt drei Jahre dauernde Projektphase: Berufsorientierung in der siebten, Bewerbungstraining in der achten und Bewerbungscoaching in der neunten Jahrgangsstufe. Durchgeführt wird das Projekt von der außerschulischen Organisation „Praxis bildet“ in Kooperation mit der Klassenlehrer Andrea Hiemer.

Valentinsherzen

Herzensgrüße im Februar

Schicke einen netten Gruß! Auch 2022 kannst du ab Mittwoch vor dem Unterricht und am Anfang der Pause ein Herz für 10 ct kaufen. Schreibe eine nette Botschaft an deinen besten Freund oder deine beste Freundin. Am 14. Februar werden die Botschaften in den Klassen verteilt. Eure Klasse 8bM


 

Huckepacklesung

Die Schüler der 4. Klassen unserer Grundschule bekamen ein tolles Angebot:

Die Autorin Anja Janotta würde uns ihren neuen Band „Verdacht im Tierheim“ aus der Reihe Isardetektive vorstellen und daraus lesen. Diese Detektivgeschichte spielt als Hauptschauplatz in und um den bayerischen Landtag. Deshalb würde der Landtagsvizepräsident Alexander Hold die Autorin begleiten, sozusagen „Huckepack“, um den Viertklasskindern Wissenswertes über den Landtag zu vermitteln. Eine klasse Idee! Da wir in der Grundschule in der großen Aula und mit unseren praktischen mobilen Luftfilteranlagen die Hygienevorschriften gut umsetzen können, stand dem Projekt nichts im Weg und am 20.12. war es so weit.

Leider musste Frau Janotta zwar kurzfristig absagen, aber Herr Hold sprang beherzt und sehr flexibel ein und übernahm auch den Part der Autorin. In der anschließenden Fragerunde fragten ihn die rundherum interessierten Kinder wahre Löcher in den Bauch! Ein herzliches Dankeschön für die ausführlichen und kindgerechten Antworten. Zum Abschluss bekam jedes Kind als Geschenk ein Exemplar des vorgestellten Buches. Ein echtes Highlight für unser im Moment sehr eingeschränktes Schulleben. Vielen Dank an Herrn Alexander Hold und sein Team, die uns das ermöglicht haben! (HirA)

aus dem Technik-Unterricht

Projekt "Hocker" 9. + 10. Klasse

Gedichtwettbewerb "So schwätz I"

Dezember 2020

Die Klasse 10aM hat im Dezember im Rahmen des Deutschunterrichts am Gedichtwettbewerb „So schwätz I“ vom Verein MundART Allgäu e.V. teilgenommen. Einer der Wettbewerbsbeiträge ist das Gedicht von Anna, Lene und Sabrina: 

So a scheener Tag

Heit isch s Wetter schee,

s liegt sogar scho Schnee.

Do hau i voll Bock auf a Tour

und frog mein Bruder Peter,

ob er denn Zeit hätt später,

so ungfähr gega zeah Uhr.

 

Mir beide hand an guata Lauf

und rennad schnell d Buckel nauf.

Noch 2 Stund sind mir endlich oba.

Dia Sicht isch wunderschee,

ma siat sogar an See.

 

Dann dund mir s Kreizle loba.

I pries no kuz a volle Näs,

und iss a kloines Stickle Käs,

vom Brot schluck i d letschte Bissa.

Mir rennad schnell d Buckl na,

do luagad mir eis Schumpa a,

so langsam wird dia Sicht bschissa.

 

Am Auto dunda dund mir rasta,

na sauf mer schnell an kloina Kasta,

und luagad bei am Freind vorbei.

Am Obat gang i aus’m Haus,

drum hol i mir mei Feschtgwand raus.

Au weih - wie i mi gfrei!

 

I zia mei fesches Dirndl a,

dass au jeder gaffa ka!

Mir sind scho fertig gricht

und laufad Richtung Festplatz.

Do treff mer eisre Dorfmatratz -

dia hot a guades Kampfgwicht.

 

Heit obad will i danza,

doch find bloß oin mit Ranza -

Ach - na nehm i halt mal den.

D Hannes wär mir lieber,

doch der hot hohes Fieber.

Den hau i nämlich gern.

 

S isch echt schad, dass er it kut -

aber wer krank isch, ka it fut!

I drink d letzte Schluck vom Rum,

na lauf i hoi und flack ins Bett.

Der Dag heit, der war wirklich nett!

Und jetz‘ isch des Gedichdle um.